Mehr direkte Demokratie

Mehr direkte Demokratie

Die Zeitumstellung war nur eine Umfrage; Kein Volksentscheid. Trotzdem war die Beteiligung hoch – es wurde debatiert. Unter Menschen; im Büro, zuhause oder in der Kneipe. Dort wo die Menschen waren – wurde mobil abgestimmt. Direkt – ohne sich Sonntags in ein Wahllokal zu besuchen. Sicher; Es war möglich mehrfach seine Meinung kund zu tun, es war möglich – jeden zu identifzieren. Aber ist das schlimm?

Nein, die Art der Beteiligung entspricht dem Athener Marktplatz-Prinzip. Ich stehe für meine Meinung ein. Ich bin Ich – ich bin Wähler und stehe zu dem – was ich sage.

Warum sollte diese Form der Demokratie-Beteiligung – offene Abstimmung in Form einer Umfrage – weniger Bindend aber dafür Bequemer – unserer Demokratie schaden?

Gar nicht – sie stünde auch unseren Regierungen gut zu Gesicht; Debatten alleine in den Landtagen, Kreistagen und Bundestag könnten so von Umfragen begleitet werden. Die Bevölkerung sich auf Wunsch beteiligen und so Stimmungen und Debatten stärken. Die Menschen hätten das Gefühl „gehört“ zu werden. Sach- und Emotionslagen würden stärker und schneller wieder dem politischen Alltag hinzugefügt werden.

Nun könnte man der Umfrage noch die offene Abstimmung hinzufügen; Also die Möglichkeit hier mal den nutzlosen elektronischen Personalausweis eine Bedeutung zu verleihen. Immer noch als weniger bindende – aber doch aufnehmende Abstimmung dem politischen Alltag hinzuzufügen.

Ich wünsche mir das die Politik – die Möglichkeit der Digitalisierung in ihren Alltag aufnimmt. Die gesetzlichen Möglichkeiten zu schaffen liegt in ihrer eigenen Hand. Die Chance um der repräsententativen Demokratie den Hauch des elitären Klüngels zu nehmen und den eigentlichen Machthaber – wieder zu beteiligen.
Wir sind das Volk.
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